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Wirklich groß
waren die Unterschiede nicht zwischen den
insgesamt 6 angetretenen Teams. Am Ende
schafften die Tschechen und Österreicher den
Einzug ins Finale. Wobei die Österreicher
das Finale beginnen durften. Ihre Unsu war
hart und dynamisch und das anschließende
Bunkai sehr kämpferisch.
Dann waren die Tschechen an der Reihe und
direkt nach ihrem Vortrag der Kata Gojushiho
Sho sah ich schon die Österreicher als
Sieger. Doch dann folgte das Bunkai der
Tschechen, mit Aktionen die für anhaltenden
Applaus und große Augen sorgte.
Bei einem kleinen Trainingskampf setzte eine
junge Athletin einmal einen Mawashi Geri,
der ihrem Trainigspartner den Kommentar
entlockte. "Dir muß doch jetzt der Fuß
brennen." Während sich an seinem Hals die
Haut rot zu färben begann und das
klatschende Geräusch des Treffers noch von
den Wänden des Dojo hallte.
Eher lauter war das satte Geräusch, als der
eingesprungene Ura-Mawashi Geri mit wirklich
hohem Tempo die Wange des Teampartners traf
und dabei keineswegs stoppte, sondern voll
durchgezogen war. Und auch hier kann man
getrost annehmen, dass sowohl Fuß als auch
Wange ein dezentes Brennen verspürten.
Und diesem spektakulären Beginn ließen die
Tschechen noch weitere Aktionen folgen. So
hart, schnell, innovativ und beeindruckend,
dass die Kampfrichter eine eindeutige
Entscheidung fällten. |
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Das Team aus Österreich |
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Wie tags zuvor
bei den Herren war auch bei den Damen die
Beteiligung sehr hoch, wobei hier aber 4
Pools ausreichten.
In der Runde der letzten 4 standen sich
schließlich Mirka Vasekova (Tscheschei),
Hoang Ngan Nguyen (Frontfrau des
Vietnamesischen Kata Teams), Thu Ha Do Thi
(Mitglied des Vietnamesischen Kata Teams)
und aus Hawai und Siegerin des Kumite bis 61
kg, Eimi Kurita gegenüber.
Recht klar konnte sich Nguyen mit Anan gegen
Vasekova mit Suparimpei durchsetzen.
Für die Zuschauer wesentlich knapper war die
Entscheidung Kurita, gegen Do Thi. Beide
zeigten Anan und bei beiden war es eine sehr
gute Präsentation. Größter Unterschied war
hier, das Kurita beim Hikite fast
vollständig darauf verzichtete auf den Anzug
zu schlagen. Was ihren Vortrag deutlich
leiser machte.
Letztlich hieß das Finale Nguyen gegen Do
Thi und war damit eine Vietnamesische
Angelegenheit unter Team Kolleginnen.
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Hier begann
Nguyen mit Chatanyara Kushanku.
Und bot einen sehr dynamischen Vortrag mit
ungemein schnellen Tempowechseln, speziell
in den Kombinationen.
Do Thi hingegen zeigte mit Paiku eine recht
eigenwillige Kata, die allein schon
konzeptionell an Kata wie Kushanku nicht
heran reicht.
Und so konnte sie trotz ähnlich guter
Technik und Dynamik Nguyen's Sieg zu keinem
Zeitpunkt gefährden. |
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Kumite |
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Kumite Damen -50
kg |
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Lebhaft und hervorragend eingestellt ging
Jana Bitch gegen Ulrike Öckl in diese Finalbegegnung. Dabei
hatte sie mit ihren Aktionen einfach das bessere Timing und
wich den Angriffen von Ulrike Öckl reaktionsschnell aus. |
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Kumite Herren -75
kg |
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Der letzte Kampf des Turniers gehörte den
Kumite Athleten bis 75 kg mit Diego Vandeschrick aus Belgien
gegen Kenji Grillon aus Frankreich. Dabei war Grillon der
aktivere, der auch schon mal mit schnellen Kombination recht
ungestüm angriff. Wo hingegen Vandeschrick mit mehr
Überblick kontrolliert kämpfte, dafür aber die explosiveren
Aktionen setzte und mit einem harten Jodan Gyaku zuki den
entscheidenden Punkt zum 2:1 erzielte. |
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